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Probleme bei der Datensicherung

Ich habe jetzt bereits zwei Festplatten ausprobiert um meine möglichen 2 TB in meiner Synology DS110j zu sichern,
aber beides mal kam es während der Sicherung zu Verbindungsabbrüchen.
Beim ersten Mal hab ich es noch auf die Festplatte geschoben (Western Digital, genau der gleiche Typ wie im NAS),
da keine zweite Festplatte mit dieser Größe zur Verfügung stand, daher habe ich das Problem erstmal ruhen lassen
und die Festplatte sicher gelöscht und Retoure an den Händler zurückgeschickt.

Nun gut, ich habe mir halt gedacht meine andere Sicherungsplatte reicht noch ein Weilchen,
da diese aber nur 750 GB hat ,also effektiv etwas um die 700 GB mit der richtigen um Rechnung ;),
geht mir nun langsam der Platz aus. Mein PC und der von meinem Vater werden dreimal in der Woche
gesichert, da sammeln sich natürlich einige Daten, da ich die Sicherungen für etwa 2 Monate eingestellt habe.

Jetzt war ich natürlich gezwungen eine neue Festplatte zu kaufen mit der entsprechenden Größe,
da ich aber gedacht habe, es gäbe Probleme mit der WD hab ich mir eine Samsung bestellt.

Und was musste ich feststellen?
Pustekuchen, gleiches Problem!


Nun habe ich mal verschiedene Foren durchforstet und einen Tipp gefunden welcher anscheinend das Problem löst.

Einfach ein aktiver USB-Hub dazwischen schalten, dann soll es anscheinend problemlos funktionieren.
Hintergrund wieso es direkt nicht funktioniert sollen laut den Foren und Support, Probleme mit verschiedenen USB-SATA-Controllern sein.

Naja mal schau'n die Sicherung läuft gerade da es gerade etwa 600 GB sind, dauert es ein paar Stunden, ob der Tipp funktioniert hat
wird sich morgen zeigen, dann wird dieser Beitrag editiert.

//Edit 04.07.2012 23:11
Also beim JMicron Controler funktioniert der Tipp nicht, in meinem Fall wäre das eine Sharkoon Docking Station.
Jetzt versuch ich es mit einem externen Gehäuse mit SPIF215A SATA Bridge.

//Edit2 05.07.2012 17:50
Mit dem SPIF215A SATA Bridge hat es nun funktioniert, dieser Controller ist in einer ICY Box verbaut, der Typ ist allerdings schon 3-4 Jahre alt.
Nun werde ich das ganze nochmal ohne aktivem USB-Hub austesten.

//Edit3 06.07.2012 00:19
Also mit dieser SATA Bridge funktioniert es komischerweise auch ohne aktivem USB-Hub, bei der Festplatte von WB hat es allerdings die gleichen Symptome gezeigt.

//Edit4 07.07.2012 18:26
Es hat zwar etwas länger gedauert, aber der Test war erfolgreich, mit dem ICY Box Gehäuse funktioniert es auch ohne USB-Hub.

SMBClient nutzen

Unter Unix ähnlichen Systemen gibt es in der Regel ein Tool um auf Samba (kurz SMB) Freigaben zu zugreifen, ohne dass diese gemountet worden sind.
Es ist zwar nicht wirklich komfortabel, lässt aber gewisse automatische Aktionen zu ohne, dass eine Freigabe eingebunden werden muss.

Der Befehl lautet in der Regel:
smbclient könnte je nach Distribution, aber etwas abweichen.

Das gleiche gilt für die möglichen Optionen, diese können je nach System und Version abweichen. Ich beziehe mich mit diesem Artikel auf die Standardversion.
Ich möchte natürlich nicht die komplette Dokumentation hier wieder geben, deswegen werden nur die wichtigsten Operationen erklärt.


smbclient //DATENSPEICHER/BACKUP PASSWORT -U BENUTZER
 


Wir rufen das Tool smbclient auf und möchten uns mit dem Server DATENSPEICHER verbinden und die Freigabe BACKUP einsehen, da wird aber ein Passwort vergeben haben geben wir dieses direkt dahinter an und mittels -U übergeben wir noch den Benutzer. Sollte kein Passwort benötigt werden müssen wir statt dessen -N anhängen, ansonsten wird direkt nach [ENTER] ein Passwort abgefragt, wenn diese Zeile in einem Shellscript genutzt werden soll und danach noch Befehle folgen (sonst hätte dieser Aufruf überhaupt keinen Sinn ;-) ), wird einfach ein -c "HIER KÖNNEN NUN DIE BEFEHLE PER ; GETRENNT EINGETRAGEN WERDEN".



Nun ändert sich der Anfang der Kommandozeile


# Zeigt die Hilfe an
smb:\> ? # Zeigt eine Übersicht aller verfügbaren Befehle an
smb:\> help BEFEHL # zeigt die Hilfe für BEFEHL an, wenn nur help angegeben wird hat es die gleiche Funktion wie ?

# Verzeichnis wechseln
smb:\> cd #(Verzeichnisname oder .. (für ein Verzeichnis zurück))

# Dateien löschen
smb:\> del test.txt # (würde die Textdatei test.txt löschen)
smb:\> rm test.txt # siehe del test.txt

# Ordner löschen
smb:\> rmdir ORDNER # Versucht ORDNER zu löschen (Benutzerrechte werden eingehalten), das Verzeichnis darf nicht leer sein !!!

# Dateien und Verzeichnisse auflisten
smb:\> dir # Listet alle Verzeichnisse und Ordner auf (wenn dahinter z.B. *.txt eingegeben wird werden alle Textdatei aufgelistet)

# Dateien herunterladen
smb:\> get Dateiname # Für Dateien (mit bekannten Namen)
smb:\> mget Dateiname # Für Dateien (ohne bekannten Namen, Platzhalter (*) sind möglich)

# Dateien hochladen
smb:\> put Dateiname # Für Dateien (mit bekannten Namen)
smb:\> mput Dateiname # Für Dateien (ohne bekannten Namen, Platzhalter (*) sind möglich)

# Bestätigung unterdrücken
smb:\> prompt # Schaltet die Bestätigung beim Hoch- und Runterladen ein oder aus

# Ordner anlegen
smb:\> mkdir ORDNER # Erzeugt einen Ordner namens ORDNER (falls die Rechte ausreichend sind)

# Verbindung beenden
smb:\> exit
smb:\> quit
 


Dies ist eine kleine Übersicht, allerdings gibt es noch deutlich mehr Befehle und Optionen, diese würden aber den Artikel sprengen, außerdem soll diese Artikel nur eine kleine Einleitung darstellen.